Innovatives Israel - Künstlerin verschönert Recycling Container

Die Gittercontainer, in denen in ganz Israel Plastikflaschen gesammelt werden, sind nicht unbedingt eine schöne Angelegenheit. Die Künstlerin Evi Art will das ändern: In einem Kooperationsprojekt mit der Stadt Ashdod und der Strandbehörde hat sie einen Recycling-Container kreiert, der in seiner Form an einen Fisch erinnert und ihn „Rony Fish“ genannt.

„Rony Fish soll uns an die Konsequenzen der Verschmutzung mit Plastikmüll und das Benutzen soll uns an unsere Umwelt und die Tierwelt erinnern. Sie soll uns motivieren, weniger Plastik zu nutzen und wenn wir es tun, uns daran erinnern, verantwortlich und bewusst damit umzugehen.“, erklärte Evi Art in einem Facebook-Post und fügt hinzu, „Ich bin so glücklich, dieses Projekt nicht aufgegeben zu haben – und dass obwohl ich so viele ‚Neins‘ auf dem Weg bekommen habe. Ich stehe stolz hinter dem Projekt und weiss, dass meine Initiative Früchte trägt. Ich habe den einzigen Fisch gebaut, der Plastik essen soll und darf.“

Publiziert am 25. August 2020  im Magazin Israel Zwischenzeilen.

So kannst du fast ohne Plastik leben


Plastikverpackungen belasten die Umwelt und das Klima. Der zweiwöchige Selbstversuch zeigt: Wir alle können mit wenig Aufwand viel gegen dieses Problem tun.

Rund 100 Kilogramm Plastikabfälle pro Jahr fallen in der Schweiz pro Kopf durchschnittlich an. 75 Prozent davon sind Einwegverpackungen und grösstenteils wirklich unnötig. Wie aber schafft man es, den Plastikverbrauch auf ein Minimum zu reduzieren? Ich habe versucht, in einem zweiwöchigen Selbstversuch herauszufinden, wo die Schwierigkeiten liegen und wo mir nur meine Bequemlichkeit im Weg steht.

Eine ganze Menge Plastik fällt schon einmal durch meinen Verzicht auf Mineralwasser aus der Flasche weg. Ich muss dafür nur die leere Gaspatrone meines Sodastream durch eine neue ersetzen, etwas, das ich ohnehin schon lange vorhatte. Die Einsparung beträgt bei einem Sprudelwasserverbrauch von zwei Litern in zwei Wochen 28 Flaschen. Zudem kommt das Wasser nun direkt aus dem Hahn und muss nicht erst in den Supermarkt gekarrt werden, was das Klima zusätzlich belastet.

Obst und Gemüse transportiere ich nicht mehr im Plastiksäckli, das gewöhnlich daheim im Abfall landet, sondern in einem Beutel aus Baumwolle. Gehe ich den Supermarkt, klebe ich die Etiketten einfach direkt auf die Ware und packe das Gekaufte dann ein. Auf dem Markt geht es noch viel einfacher. Die Verkäuferinnen und Verkäufer dort sind es sich gewohnt, dass die Kundschaft wiederverwendbare Verpackungen von daheim mitbringt. 
Blog: Juni 20

Online Shop & das Thema Nachhaltigkeit

Wir werden häufig gefragt, ob der Versandhandel nicht einen Widerspruch zum Zero-Plastic-Lifestyle darstellt?

Gäbe es in der Schweiz Zero Waste oder Unverpackt-Läden an jeder Ecke, auf dem Land wie auch in der Stadt so müssten wir diese Frage mit einem klaren Ja beantworten. Leider sieht die Realität momentan anders aus. Gute Zero-Plastic-Produkte sind nur schwer zu finden.

In unserer heutigen Konsumgesellschaft ist der Online-Handel nicht mehr wegzudenken. Trotzdem kann man versuchen, diesen nachhaltig zu gestalten und die Menschen in ihrem Kaufverhalten sensibilisieren.

Ob zu Hause, im Büro oder auf Reisen: Wir benutzen ständig Plastik und produzieren viel zu viel Müll. Wir hatte vor einiger Zeit genug von diesem unachtsamen Umgang mit unserem Planeten und bemühen uns wo es geht plastikfrei zu leben.

Der Umstieg auf unsere Produkte vermeidet Müll und den Einsatz wertvoller Ressourcen so erheblich, dass sich der Versandhandel ökologisch amortisiert.

Die Nachhaltigkeit von Verpackungen ist ein Thema, dass zunehmend in den Fokus rückt. Zero-Plastic, Ressourcenschonung und Recyclingfähigkeit lauten die aktuellen Schlagwörter, die Du in Deine Produktauswahl mit einfließen lassen solltest.
Blog: Jan 20

Plastik-Fakten


Kunststoffmüll ist eines der grössten Umweltprobleme unserer Zeit. In Deutschland werden laut Umweltbundesamt (2018) durchschnittlich 400 Millionen Tonnen Müll pro Jahr produziert. Allein in privaten Haushalten sammeln sich 8 Millionen Tonnen Plastikmüll. Industrieller Abfall ist dabei noch nicht eingerechnet. In unsere Ozeane gelangen jährlich bis zu 10 Millionen Tonnen Plastik. Plastikflaschen und Wegwerfwindeln brauchen bis zu 450 Jahre bis sie abgebaut sind. Die chemischen Bestandteile im Müll gelangen dabei auch als kaum sichtbares Mikroplastik in die Nahrungskette. Sie können bei Menschen Krebserkrankungen, Asthma, Azheimer und Diabetes verursachen. Seitdem bekannt ist, welche schwerwiegenden Folgen Plastikmüll im menschlichen Organismus hervorrufen kann, wird der Wunsch nach einem plastikfreien Leben immer grösser. Der Weg dorthin ist lang und voller Plastik, denn fast alle Produkte, die wir täglich nutzen, enthalten Kunststoff. Aber: Ein Leben mit weniger Plastik ist möglich und ein Trend zu nachhaltigem Konsum erkennbar. 
Blog: Dez 19

Tipps für ein umweltfreundlicheres Badezimmer

Plastiktüten, welche in den Geschäften gratis abgegeben werden sind inzwischen weitgehend verpönt. Wem die Umwelt am Herzen liegt, nimmt einen Jutebeutel oder eine Tragetasche mit. Doch leider landen auch in der nachhaltigsten Tüte jede Menge Artikel, die in Plastik verpackt sind. Nicht nur Lebensmittel sondern auch Kosmetika – die kommen fast immer in fantasievoll gestalteten Kunststoffhüllen. Seien es Duschgels, Shampoos, Zahnbürsten, Zahnpasta, Rasierer, Lippenpflegestifte – die Liste ist unendlich lang. Viele Kosmetika sind nicht nur in Plastik verpackt sondern enthalten auch sogenanntes Mikroplastik. Dieses gelangt in die Kanalisation und wird von den Kläranlagen nur bedingt herausgefiltert. Sie werden dort von Meeresbewohnern wie Fischen, Seehunden oder Muscheln mit dem Futter aufgenommen. Mit dem Kauf von Naturkosmetik, kannst du sicher gehen, dass kein Mikroplastik in Umlauf gesetzt wird. Um die Plastikflut zumindest einzudämmen, können wir alle unseren Beitrag leisten. Hier ein paar Tipps wie man (Plastik-) Müll im Badezimmer vermeiden kann.

Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen
Die Zahnbürste ist ein wichtiges Instrument der täglichen Mundhygiene. Wir sollten sie regelmäßig wechseln, um eine einwandfreie Funktion zu gewährleisten. Die meisten Zahnbürsten bestehen aber aus Plastik – hier ist überflüssiger Müll vorprogrammiert. Die Lösung: Zahnbürsten aus nachwachsenden Rohstoffen wie Bambus (z.B. Hydrophil, Fit.Life.Balance berichtete).

Keine Einmalrasierer
Ob Bart, Achseln oder andere Bereiche: die regelmäßige Entfernung unliebsamer Körperbehaarung gehört zum obligatorischen Morgen-Programm. Doch leider verwenden die meisten Menschen hierfür Plastikrasierer. Das muss allerdings nicht sein. Gerade für die Bartrasur kann man(n) einen Rasierhobel verwenden, am besten aus Metall. Hier müssen nur die Rasierklingen regelmäßig gewechselt werden. Wem die Entfernung der restlichen Körperbehaarung damit zu heikel ist (sehr scharf, hohe Verletzungsgefahr) sollte wenigstens zu Rasierern greifen, bei denen man die Komponente mit den Klingen auswechseln kann.

Keine Duschgels
Duschgels kommen in großen Plastikflaschen daher. Besonders ergiebig ist der Inhalt nicht, schnell landet die Flasche im Müll. Die Alternative: die gute alte Seife! Sie hält ewig, lässt sich sehr schnell wieder abspülen (spart auch noch Wasser!) und es gibt sie von manchen Herstellern inzwischen ohne Plastikverpackung. Achte aber darauf, dass sie auch für die Körperpflege geeignet ist und nicht nur zum Händewaschen.

Keine Shampoos
Ja, es funktioniert wirklich! Haarseife (auch Shampoo-Bar genannt) ist Seife speziell für die anspruchsvolle Pflege von Haar und Kopfhaut. Du findest sie von verschiedenen Herstellern im Internet. Achte auf plastikfreie Verpackung!

Wattestäbchen ohne Plastik
Wir benutzen sie zum Reinigen der Ohren oder für kosmetische Zwecke: Q-Tips. Der Nachteil: sie bestehen, von den Enden aus Baumwolle abgesehen, aus Plastik. Inzwischen gibt es Wattestäbchen ohne Plastik aus Bambus (z.B. Hydrophil).

Verzichte auf Wattepads
Wattepads bestehen zwar aus Baumwolle und sind damit plastikfrei. Allerdings werden sie in Plastikschläuchen verkauft und Baumwolle ist ein sehr ressourcenintensiver Rohstoff. Besser: reinige dein Gesicht mit einem waschbaren Baumwolle-Pads oder Waschlappen und Seife – das entfernt Schmutz, Makeup-Reste und hat einen Peeling-Effekt.

Augen auf beim Deo-Kauf
Selbst Bio-Deos in der Glasflasche haben einen Haken: Plastikdeckel, Plastikzerstäuber bzw. Plastikkugel beim Deoroller. Die Alternative: Deocremes in in plastikfreier Verpackung. Sie sind ergiebig, hautfreundlich und werden von vielen Herstellern in Blechdosen oder Karton ausgeliefert.
Blog: Okt 19

Warum Kunststoff so beliebt wurde?

Wir haben ein Problem: Seit den 70er Jahren stieg unser Brauch an Kunststoff exponentiell an und wenn wir unseren heutigen Verbrauch betrachten, scheint kein Ende in Sicht. Es kommen jeden Tag neue Plastikprodukte auf den Markt. Kunststoffe wurden vor allem in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelt und sind wegen der vielen Möglichkeiten und der geringen Herstellungskosten sehr beliebt. Die Menschen hatten nach dem Krieg und der entbehrungsreichen Nachkriegszeit genug vom Verzicht und das neue Material ermöglichte einen wahren Konsumrausch, den sich jeder leiten konnte. Beliebt wurde es wegen seiner vielen verschiedenen Eigenschaften und der damit verbundenen nahezu grenzenlosen Einsetzbarkeit. Diese Produkte haben unserem Leben mehr Komfort ermöglicht. Langsam, aber sicher haben sich die Kunststoffe den Weg in unseren Haushalt gebahnt und fest verankert. Erinnert man sich zurück, wie der Haushalt der Grosseltern war? Da hatte es fast keine Kunststoffartikel, viel Glas, viel Holz und
Metall. Wir haben aus den Augen verloren, wo Kunststoff einen grossen Nutzen hat und wo nicht. In den Bereichen Technik und Medizin sind Kunststoffe sehr hilfreich, doch es gibt auch viele Bereiche, in denen wir Plastik blind einsetzen und Ressourcen verschwenden. Das vermeintlich günstige Material kostet zwar in der Herstellung wenig, dafür kommt es uns später teuer zu stehen - die Eigenschaft von Plastik kommt uns jetzt immer mehr zu Verhängnis - und das ist die Haltbarkeit. Zwar gehen viele Plastikprodukte schnell kaputt, weil sie brechen, aber das Material ist sehr beständig: Kunststoffteile die vor 40 Jahren weggeworfen wurden, existieren - wenn sie nicht verbrannt oder recycelt wurden - immer noch!
Es wird produziert und produziert, wir haben uns keine Gedanken über Lösungen gemacht, was wir nach dem Gebrauch mit den Artikeln machen, wie entsorgen.
Die Plastikprodukte landen in der Umwelt, die sie nicht abbauen kann. Plastik ist ein Stoff, der nicht natürlich auf unserem Planeten vorkommt. Wir müssen ihn mühsam und kostspielig aus der Natur wieder aufsammeln. Deswegen müssen wir verhindern, dass weiterhin so viele Kunststoffe in unseren Wiesen, Weiden und Wäldern, in unseren Flüssen und Meeren landet. Als Konsument können wir uns am besten und nachhaltigsten gegen diese Verschmutzung wehren: Wir kaufen einfach nur noch möglichst wenig und leben plastikfrei(er). Folgend Buch ist sehr zu empfehlen:
#einfach plastikfrei leben - erhältlich bei:  https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/charlotte-schueler/einfach-plastikfrei-leben-schritt-fuer-schritt-zu-einem-nachhalt/id/9783517098012 
Blog: Okt 19


Jede Plastik-Zahnbürste, die du je benutzt hast, ist immer noch auf unserer Erde und wird auch hier bleiben!

Die verheerenden Auswirkungen von Plastik auf unsere Ozeane und Wildtiere sind enorm und sollte nicht länger ignoriert werden. Ist es bequem einfach nur Plastik-Produkte zu kaufen? Plastikfrei einkaufen kann zwar zeitaufwendig und oft teuer sein, jedoch bietet unser Online-Shop eine echte Alternative, einfach und bequem Alltagsprodukte online zu kaufen oder bei uns abzuholen. Das Ziel von zero-plastic Switzerland ist es, die Reduzierung unseres Kunststoff-Fußabdrucks zu vereinfachen. 

Blog: Sept 19